Gesellschaft für MPS e.V. erhält Erlös aus StaplerCup-Tombola
Anja Kling und StaplerCup hilft e.V. überreichen Spende über 12.500 Euro an die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen in Aschaffenburg
Rund 10.000 Zuschauer verfolgten vom 23. bis 25. September 2010 die Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrer auf dem Aschaffenburger Schlossplatz. Auch in diesem Jahr ging es beim StaplerCup jedoch nicht allein um den sportlichen Wettkampf: Mit vielen Tausend verkauften Losen war die Charity-Tombola des Vereins StaplerCup hilft erneut ein großer Erfolg. Über einen Erlös in Höhe von 12.500 Euro kann sich in diesem Jahr die Gesellschaft für Mukopolysaccharidose e.V. freuen. Schauspielerin Anja Kling, Schirmherrin der MPS Gesellschaft, ließ es sich nicht nehmen, die Spende persönlich und gemeinsam mit Emil Schneider, Vorsitzender des Vereins StaplerCup hilft, zu überreichen. Ingo Köther, Mitglied des Vorstands der MPS-Gesellschaft, und Stiftungsbeauftragte Christa Rey bedankten sich sehr für die großzügige Unterstützung, die erkrankten Kindern und ihren Familien zugutekommt.
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(v.l.n.r.): Werner Wolf, Leiter Key Account Deutschland Linde Material Handling GmbH; Franziska Heidenfelder, Projekt integrierte Ausbildung; Anja Kling, Schirmherrin der MPS Gesellschaft; Emil Schneider, Vorsitzender des Vereins StaplerCup hilft; Christa Rey, Stiftungsbeauftragte der MPS-Gesellschaft; Ingo Köther, Mitglied des Vorstands der MPS-Gesellschaft.
MPS ist eine erblich bedingte Stoffwechselstörung. Die Erkrankung verläuft dramatisch und meist schon im Kindesalter tödlich. Die Deutsche Gesellschaft für MPS e.V. wurde 1986 als Selbsthilfegruppe gegründet und vertritt die Interessen von mehr als 600 Patienten und ihrer Familien. Die Schwerpunkte der Tätigkeiten des Vereins sind Beratung und Begleitung von MPS-Eltern, die Aufklärung über MPS sowie die Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Die Hilfe, die den betroffenen Familien in vieler Hinsicht gewährt wird, ist deshalb so wichtig, weil die Krankheit unheilbar ist. Die großen Hoffnungen der Betroffenen gelten vor allem den Enzym-Ersatztherapien (EET) und deren weiterer Erforschung. Diese können die Krankheit zwar nicht heilen, aber ihre schweren Symptome lindern. Bisher stehen EETs nur für einzelne MPS-Typen zur Verfügung. Die Mehrheit der Betroffenengruppen muss auf gleiche Erfolge in Forschung und Entwicklung noch warten.
Die Gesellschaft für MPS lebt von ehrenamtlicher Arbeit und finanziert sich ausschließlich über Mitglieder- und Förderbeiträge sowie Spenden. Seit 2003 gibt es die Informations- und Beratungsstelle des Vereins mit Sitz in Aschaffenburg.
Weitere Informationen stehen unter
www.mps-ev.de
zur Verfügung.
Heiner Brand und StaplerCup hilft e.V. überreichen Spende von 7.500 Euro an den Deutschen Kinderhospizverein e.V.
Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. konnte sich am 14.07.2011 über eine Spende in Höhe von 7.500 Euro freuen, übergeben durch Heiner Brand und den Verein Staplercup hilft. Das Geld war im Rahmen des StaplerCup Finales im September 2010 in Aschaffenburg von Auszubildenden der Linde Material Handling GmbH gesammelt worden.
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Heiner Brand, Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins und Ex-Bundestrainer der Deutschen Männer-Handballnationalmannschaft, ließ es sich nicht nehmen, die Spende persönlich an Martin Gierse, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. und seine Kollegin Heidi Brost-Mende vom Deutschen Kinderhospizverein Aschaffenburg-Miltenberg zu übergeben. „Nach der großzügigen Spende im Jahre 2009 freuen wir uns sehr, erneut von StaplerCup hilft e.V. bedacht worden zu sein. Neben der finanziellen Unterstützung für den Verein ist eine solche Aktion für die Betroffenen auch ein Symbol der Anteilnahme von ihren Mitmenschen“ bedankte sich Heidi Brost-Mende bei Heiner Brand und Emil Schneider, dem Vorsitzenden des Vorstandes des Vereins StaplerCup hilft.
Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. wurde 1990 von und für Familien gegründet, deren Kinder unheilbare, lebensverkürzende Krankheiten haben. Seit dem 1. Juli 2008 begleitet der Ambulante Kinderhospizdienst Familien in Aschaffenburg/Miltenberg ab der Diagnose bis über den Tod des erkrankten Kindes hinaus. Das Angebot ist für die Familien kostenlos; die Arbeit wird zu einem Großteil aus Spenden finanziert.
Im Rahmen des „Projekt integrierte Ausbildung“ (PiA) hatten auch in diesem Jahr die Auszubildenden der Linde Material Handling GmbH die Charity-Tombola in Eigenregie organisiert und umgesetzt. Stellvertretend für die PiA-Gruppe nahm Franziska Heidenfelder ein großes Lob für das beherzte Engagement entgegen. Unterstützung erhielten die PiA-Azubis während des Veranstaltungswochenendes von Rennfahrer-Legende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck. Er verkaufte mit ihnen Lose und versuchte sich in der für ihn völlig neuen Disziplin „Staplerfahren“.
Pressekontakt:
Emil Schneider, Vorsitzender des Vorstandes StaplerCup hilft e.V.
Carl-von-Linde-Platz
63743 Aschaffenburg
Telefon: 06021/99-1519
E-Mail:
emil.schneider@linde-mh.de